Rund um den Verein

It's still a dream

Auf dem Blog der Sportjugend Rheinland Pfalz veröffentlicht Nass regelmäßig Berichte über seinen Alltag. Nass lebt seit diesem August in Mainz und macht seinen Freiwilligendienst in der Sportjugend Rheinland Pfalz.

Zum Blog geht es hier.

Hier der aktuellste Eintrag:

It was on the 21 of august around 4pm Leipzig airport where we arrived with a lot of impressions. We were too excited to see differences, it was long way, more than 12 hours from Rwanda to Germany. I looked so tired, with curiosity I could not feel it, me and my fellow volunteer Marthe, airport police told us to wait and we were checked more than 25 minutes even last of all, it was different to other passengers. We were afraid a little bit, but we answered all questions and we passed. Later then we talked about it in kinyarwanda if it is “single” story or it is because we were the only ones from Africa even black, or “racism starts” that time we did want the regional group “Zugvögel” who picked us at the airport to hear it at that moment, but of course later during seminar we talked about it.
LEIPZIG: Preparation seminar; We had nice time together as volunteers from Rwanda, Nepaland some members of Zugvögel , but pity that ugandan volunteers had failed to get visas.
They prepared us well, with important topics like racism, how to get buses, trains and separate rubbish, 4-ears-model/Schulz von Thun and others more.
MAINZ: After the seminar every volunteer went to the city where he/she has a place to work, I took a nice train ICE from Leipzig to Frankfurt where my begleiter Moses picked me and drove to Mainz. Next day I walked around in town, I was shocked to see a white man begging me a coin, I didn’t believe that it could happen, No really. It is also crazy to see people with there dogs in buses and public places, still difficult for me to wait for the buses and to be on time always, I had to buy a watch to remind me. I like how people are polite all the time in their phrases “bitte, entschuldigung” and more other respectfull words all the time , and very nice also how they like to ride bicycle even older people, we even passed by Sportjugend offices with Mathias a son of my first hostfamily that hosted me for two weeks in Weisenau.
As I was free the first week but really excited to meet people at my project place, few days after my arrival to Mainz, I felt happy when saw my boss Leimbach wrote to me and asked if I want to meet them at work, I said “yes” and in few minutes a car of the working place picked me, it was around lunch time. Very Impressed of how they used to encourage me before on facebook and on projects descriptions when I was still in Rwanda.
I felt strong when I saw how everybody welcomed me, at work every day is a good day with spirit of teamwork they have, no boss, no supervision, mutual respect, just it is different to how I knew it. Starting day was also the day of introduction to everything, I saw my Desk, whom to ask, where to go, it is very nice to work here, and very lucky to be selected as FSJ volunteer, I will learn much more in office and practical work in sports. No doubt, for sure some skills will help me to raise my career and standard. Very looking forward one day to speak “deutsch” and own international drivers license here. I wish and hope that this cooperation between Zugvögel and Sportjugend will stay long. Currently I live in Mainz-Laubenheim in a host family with my host mum and I do appreciate my stay here in beautiful Mainz.

written by: Nass Musemakweri (FSJ at Sportjugend)

Ankunftsseminar in Leipzig

Am Dienstag, den 20. August 2013 war es endlich so weit: wir durften die ersten zwei Freiwilligen der dritten Zugvögel - Generation in Leipzig am Flughafen in Empfang nehmen. Marthe und Nass, beide aus Ruanda werden für ein Jahr in Deutschland leben. Marthe Uwababyeyi  hat einen BFD - Platz im Jugendmuseum Schöneberg Berlin und Nass Musemakweri wird bei der Sportjugend Rheinland-Pfalz in Mainz seinen Freiwilligendienst absolvieren. Donnerstagabend konnte dann auch der Dritte im Bunde, Yogesh Kumar aus Nepal, am Bahnhof in Leipzig begrüßt werden.
Für die nun vollständige Gruppe stand zunächst ein mehrtägiges Seminar in Leipzig an, das ihnen das Ankommen in Deutschland etwas erleichtern sollte. In den folgenden Tagen wechselten sich Freizeit, praktische Infos für das kommende Jahr und Unternehmungen ab. Besonders hervorzuheben sind dabei vielleicht das Empowerment-briefing mit Tupoka Ogette und der Ausflug in Wandertagsmanier nach Naumburg. Hier konnten Marthe, Nass und Yogesh u.a. Shaban, Walid und Azu kennenlernen, die Freiwilligen, die schon im Winter in Deutschland ankamen. Auch mit ihren zukünftigen Tutoren, die sie das Jahr über begleiten werden, konnten die Drei Zeit verbringen, Fragen stellen und sich kennenlernen.
Insgesamt boten diese ersten Orientierungstage in Deutschland den Freiwilligen einen entspannten Einstieg in dieses - für sie - fremde Land. Es war eine fantastische Zeit voller Spaß und Freude, mit ernsthaften Diskussionen und Reflexionen. Neue Freundschaften wurden geknüpft und viele neue Eindrücke gesammelt. Trotz - oder gerade wegen - Chaos und spontaner Planänderungen stand genügend Freiraum für Flexibilität und individuelle Wünsche zur Verfügung.
Am Ende gab's von den Freiwilligen das schönste Feedback an die Regionalgruppe Leipzig, das man sich wünschen kann: you made us feel home.

Gastfamilien gesucht!

Wir suchen offene Menschen, die Lust haben für 12 Monate unentgeltlich eine_n Freiwillige_n bei sich aufzunehmen und im Gegenzug ein Familienmitglied, viele spannende und interessante Erlebnisse und interkulturelle Erfahrungen zu gewinnen.
Die Freiwilligen aus Nepal, Ruanda und Uganda kommen Ende August nach Deutschland für einen einjährigen Freiwilligendienst und werden in verschiedenen Städten Deutschlands arbeiten.
Wir suchen deshalb Menschen aus/um:

Rhein-Main,
Freiburg,
Bremen,
Berlin,
Jena

die Lust haben eine_n Freiwillige_n bei sich aufzunehmen.
Wenn ihr Personen in diesen Ecken Deutschlands kennt, die Lust haben, für ein Jahr Gastfamilie zu sein, schickt uns eure Tips gern an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vielen Dank für Eure Mithilfe!
- die Zugvögel -

Mitgliederversammlung im Mai 2013

Im Halbjahres Rhythmus treffen sich die Zugvögel um Aktuelles zu besprechen, die Organisation des Vereins zu diskutieren und über wichtige Entscheidungen abzustimmen. War die erste MV in Münster noch ein überschaubarer Rahmen, trafen sich dieses Mal über 100 Mitglieder aus ganz Deutschland um ihre Arbeit zu koordinieren.

Los ging es am Donnerstag, mit einem ersten Kennenlernen und Einstimmen auf die nächsten Tage. Der Verein ist im letzten Jahr mit inzwischen mehr als 200 Mitgliedern stark gewachsen und so haben sich viele das erste Mal gesehen.

In den drei Tagen darauf folgten intensive Diskussionen und eine inhaltliche Auseinandersetzung an aktuellen Baustellen im Verein. Im Zentrum standen die bessere Einbindung der Partnerstrukturen, die Überarbeitung der vereinsinternen Struktur und die ständige Verbesserung des Freiwilligenprogramms. Letztendlich kristallisierte sich aber immer wieder das zentrale Problem heraus: soll es um Quantität oder Qualität gehen? Die Tendenz geht klar in die Richtung, dass wir zunächst das Freiwilligenprogramm qualitativ verbessern, bevor wir es ausbauen wollen. In kleineren Gruppen wurden Vorschläge diskutiert und Ideen besprochen, um sie dann anschließend im Plenum vorzustellen. Freitag und Samstag dienten so als Vorbereitung für die am Sonntag folgende eigentliche Mitgliederversammlung, an der die neu ausgearbeiteten Anträge dem Plenum vorgestellt wurden, um sie dann zur Abstimmung zu stellen.

Besonders großes Anliegen des Verein ist es nun, in Zukunft die Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Partnerstrukturen zu vereinfachen und zu verbessern. Dazu soll ein Forum eingerichtet werden, das in bestimmten Abständen tagen wird um die Arbeit des Vereins in Deutschland mit der der Partnerstrukturen besser abzustimmen.

Aber auch für viele kleine Gespräche mit anderen Zugvögeln und den Freiwilligen war Gelegenheit, beim Genuss einer Fülle verschiedenster veganer Aufstriche und Kuchen, die von der Regionalgruppe Dresden liebevoll zubereitet worden waren. Momente mit Gitarrenmusik am Lagerfeuer und kreative Einlagen von Walid und Shaban mit anschließendem Tanzen waren nicht nur stimmungsvoll und auflockernd nach Stunden intensiver Denkanstrengung, sondern führten auch dazu, dass der Schlaf wohl bei jedem zu kurz kam.

Auf der Mitgliederversammlung wurde außerdem das alte Orga-Team entlastet ,um es dann im direkten Anschluss neu zu besetzen. Neu dabei ist Alicia Schlender für die externe Kommunikation, Leonie Disselkamp, zuständig für die interne Kommunikation, Felix Krauss, der die Mitglieder verwaltet, Lisa Ruppel und Anna Meyer-Weitkamp, die das Freiwilligenprogramm koordinieren und Lucian Kirschbaum, der über die Ausgaben des Vereins wachen wird.

Erschöpft, aber sehr zufrieden konnte dann wieder die Heimreise angetreten werden, mit einem guten Gefühl sehr viel erreicht zu haben und nun mit neuem Elan die Arbeit in den Regionalgruppen in Angriff zu nehmen. In sechs Monaten sehen sich die Zugvögel wieder, dann werden wieder neue Gesichter mit dabei sein und wieder viel passiert sein, das neu diskutiert werden muss.

wir sind zu finden auf