Rund um den Verein

Ein neues Jahr beginnt

Wir freuen uns über die Ankunft unserer neuen Freiwilligen Walid, Shaban, Azucena und Andrés – Herzlich Willkommen!

Vom 22.-27. Februar 2013 fand das Ankunftsseminar in Berlin statt. Während ihrer ersten Tage in Deutschland beschäftigten die vier sich mit ihren Erwartungen an das Jahr, lernten die Struktur des Vereins näher kennen und machten sich Gedanken über ihre Rolle als Freiwillige in Deutschland. Einheiten zu interkultureller Kommunikation und einige Stunden Deutschunterricht standen außerdem auf dem Plan. Ein Tag war für die Erkundung der Hauptstadt reserviert – vollgepackt mit Fragen und Antworten zu deutscher Geschichte und Politik. Die vier lernten ihre deutschen Begleiter_innen kennen, die ihnen im kommenden Jahr mit Rat und Tat zur Seite stehen werden. Alle Einheiten waren zweisprachig, Englisch für Walid und Shaban und Spanisch für Azucena und Andrés.

Zwischen den Einheiten wurde zusammen gekocht, fleißig Deutsch gelernt, angewendet und viel gelacht – über ruandische, ecuadorianische und deutsche Eigenarten und Sprachverirrungen. So weist etwa 'Bite?' (Kinyaruanda für 'Wie geht´s?') in der Aussprache verwirrende Ähnlichkeit mit dem deutschen 'Bitte?' auf…

Nach diesen ersten Tagen beginnen die Freiwilligen nun ihre Arbeit in ihren Projektstellen in Mannheim, Mainz und Berlin. Wir wünschen ihnen einen guten Start bei der Arbeit und in den Gastfamilien!

Ein Jahr ist vorüber

Vom 10. bis 13. Januar fand das Abschlussseminar für die beiden Freiwilligen Gaby und Mauro in Freiburg statt. Gleich am ersten Abend entwickelte sich die passende Stimmung für das Seminar- nicht zu guter Letzt wegen des gemütlichen Seminarraums, der uns das ganze Wochenende zur Verfügung stand sowie wegen des leckeren Essens, das uns mehrere Biosupermärkte freundlicherweise gespendet hatten. Nachdem wir durchgefroren, aber voller neue Eindrücke von einer Stadtführung durch Freiburg zurück kehrten, wärmten wir uns mit vielen Tassen Tee auf. Eine Traumreise ließ uns dann das letzte Jahr noch einmal durchleben und mithilfe von Farben, Bildern, Klebe und Glitzer brachten wir unser Erlebtes auf Papier. Wir sprachen über Erfahrungen, die wir während des letzten Jahres gemacht, über Begegnungen mit Menschen, die uns besonders beeinflusst, über Träume, die wir für die Zukunft hatten und über Neuerlerntes, das uns nun für immer prägen würde.

 

Der nächste Morgen war gefüllt von Erwartungen zu Beginn des Jahres, die sich mehr oder weniger im Laufe des Jahres veränderten. Wir erzählten uns anhand von lustigen Anekdoten  die Herausforderungen dieses Jahres und wie sich die Perspektive in vielerlei Hinsicht geändert hat. Nach einem ausgiebigen Mittagessen folgte dann eine hitzige Diskussion über den Sinn von Freiwilligendiensten, besonders im Süd-Nord bzw. Nord-Süd-Kontextes. Außerdem sprachen wir über die Rolle des „Neu-in-ein-Land-Kommenden“ und die des „Heimkehrenden“ und die damit verbundenen Schwierigkeiten. Am Abend entsandten wir mit einer Himmelslaterne all unsere Wünsche gen Himmel und beendeten das Seminar mit Salsa Musik und viel Hüftschwung.

Gastfamilie in Osnabrück gesucht!

Update 25.9.2012: Mauro hat eine Gastfamilie gefunden. Vielen Dank für jede Hilfe!

Lieber Gast, liebe Freunde und Förderer,

Gastfamilie in Osnabrück gesuchtder Verein Zugvögel, interkultureller Süd-Nord-Austausch e.V.i.Gr. sucht eine Gastfamilie in Osnabrück und Umgebung.

Mauro, bisher Freiwilliger in der Nähe von Hamburg, wechselt ab dem 1. Oktober zu Lichtblick e.V. bei Neuenkirchen-Vörden, etwa 30km nördlich von Osnabrück entfernt. Nachdem er bis jetzt eher das ländliche Deutschland kennen gelernt hat, freuen wir uns alle über eine Unterkunft in städtischer Umgebung. Vorerst suchen wir die Unterkunft bis zum 24. Januar 2013.

Möchten Sie Mauro aufnehmen oder kennen Sie jemanden, der bereit dazu wäre? Haben Sie Fragen? Melden Sie sich bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder empfehlen Sie uns weiter!

Einen herzlichen Dank,

die Zugvögel

Die Zugvögel auf dem Lunatic-Festival 2012

Das Lunatic-Festival wird jedes Jahr von Studierenden der Leuphana-Universität Lüneburg organisiert. Es versucht klimaneutral zu sein, gibt vielen kleineren Bands die Möglichkeit vor großem Publikum zu spielen und! es gibt eine Spielwiese: Hier haben verschiedene Initiativen und Vereine die Möglichkeit sich vorzustellen und zu präsentieren. Wichtig waren den Organisatoren spaßige Mitmach-Aktionen.

Nummer Zwei unserer Nordlichter Aktionen stand deshalb ganz unter dem Motto „Die Welt steht Kopf“. Umgesetzt in Form eines Fotowettbewerbes mit Gutscheingewinnen für Massage, Café und Kino in Lüneburg.

Dazu reisten wir jeweils zu zweit von Hamburg und Bremen mit verschiedensten Verkleidungsutensilien nach Lüneburg an, wo uns wiederum zwei weitere Zugvögelein erwartet haben. Kleine höhere Gewalten wollten immer wieder unseren Pavillon wie einen echten Zugvögel in den Himmel reißen und unseren Fotohintergrund entzweien. Nach improvisierten Buddel- und Festbindeaktionen war unser Stand aber farbenfroh einladend und... relativ stabil.
Der Kamera kribbelte es auch schon im Gehäuse, also konnte es losgehen.
Die ersten Reaktionen auf Anfragen verwiesen zwar immer auf ein „ja super, aber später“, sobald sich aber jemand vor die Kamera gewagt hatte, wurde die Aktion zum Selbstläufer. Handstand auf Kopfstand, Brücke auf einfach umgekehrt stehen. Versicherungswürdiges-Kopf-über-herunter-hängen-lassend-von-der-Torlatte oder kreativer Kleidertausch; unten oder oben war nicht mehr auszumachen.

„Warum kann unten
                nicht oben sein“, wurde in jeder Form gelebt.
Nebenbei haben wir kräftig unsere Vereinsidee vorgestellt und mit der Spendenbox geklappert. Fast alle waren begeistert von der Idee und wollten mehr erfahren. Das AStA Radio hat uns dann sogar als eine der zwei top- Initiativen des Festivals auserkoren und interviewt. Finanziell zwar nicht wirklich lohnend, aber doch ein freudiger Festival-Einstieg für uns als Zugvögel, denn der wahre Erfolg kam erst ein paar Tage drauf:
Für den Fotowettbewerb wurden die Bilder auf die Zugvögel-Facebookseite hochgeladen und jeder Wettbewerbsteilnehmer sollte nun versuchen, so viele „gefällt mir“ Klicks zu bekommen wie möglich. Eine riesige Resonanz hat so passiv noch viel mehr Leute über uns stolpern und informieren lassen. Wir sagen Dankeschön an alle Teilnehmer_innen und Beteiligten.

Laura, Lena, Mailin, Nora, Leo, Daniel

PS: Beim nächsten Mal auf jeden Fall keine Stühle vergessen ;)

wir sind zu finden auf