Rund um den Verein

Plötzlich ist es Wirklichkeit

Jan. 2012 - Vor vierzehn Monaten formulierten wir zum ersten Mal die Idee eines Freiwilligenprogramms mit Ecuador.
Vor zehn Monaten gründeten wir einen Verein.
Vor fünf Monaten stand fest, welche unsere ersten beiden Freiwilligen sein werden, die nach Deutschland kommen.
Am Freitag landete Mauro, der erste von ihnen.

Plötzlich war er da. Er stand auf dem Frankfurter Flughafen und verteilte mitgebrachtes ecuadorianisches Essen an uns. Er wirkte so gelassen, als sei er schon seit Jahren in Deutschland. Wir, die ihn abholten, müssen im Vergleich wie nervöse Kleinkinder gewirkt haben.

Mauro spricht wenig Deutsch und friert in der deutschen Kälte ein bisschen. Er erlebt viele Dinge zum ersten Mal. Er ist erstmalig geflogen und Zug gefahren. In der U-Bahn ist ihm aufgrund ihrer Geschwindigkeit ein bisschen mulmig. Doch trotz all der neuen Eindrücke um ihn herum wirkt er entspannt und souverän.
Wir laufen mit ihm durch die Frankfurter Innenstadt. In Ecuador hat Mauro als Tourist_innenführer gearbeitet. Jetzt drehen wir den Spieß herum, tragen ihm das Gepäck, führen ihn auf die Mainbrücke, damit er Fotos von der Frankfurter Skyline machen kann. Wir scherzen und lachen viel. Freude liegt in der Luft – und über allem schwebt ein Schleier des Nicht-Glauben-Könnens, der Unfassbarkeit. Mauro ist wirklich in Deutschland und wird hier ein Jahr als Freiwilliger arbeiten.

Es ist ein großer Tag für uns. Wir danken aus allertiefstem Herzen allen Spender_innen, die die Verwirklichung dieses Traumes durch ihren Beitrag erst möglich gemacht haben. Mauros Ankunft ist der grandiose Beweis dessen, was möglich ist, wenn eine große Gruppe von Menschen sich zusammen tut, um für eine Idee zu kämpfen.

willkommen mauro

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