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Afrofuturismus als widerständige Praxis

Mai 19 @ 18:30 - 20:00

Von Sun Ra über Ocativa E. Butler, Missy Elliott bis hin zu Janelle Monáe, sie alle sind Teil der Geschichte des Afrofuturismus. Im Vortrag wird zunächst geklärt, wie Afrofuturismus entstanden ist, welche Künstler*innen ihn geprägt haben und schließlich ein Blick in den deutschen Kontext geworfen. Wer beschäftigt sich hier mit dem Thema Afrofuturismus und was bedeutet das für die Community? Nicht zuletzt nähern wir uns Antworten auf die Frage, inwiefern uns Afrofuturismus helfen kann, Zukunftsvisionen zu entwickeln.

Referent*in: Joanna Mechnich

Die Vorlesung findet als online Webinar mit Interaktionsmöglichkeiten statt. Hierfür greifen wir auf den Anbieter Zoom zurück. Über den folgenden Link gelangt Ihr am Dienstag ab 18:25 zur Vorlesung.
https://zoom.us/j/833326250

Wenn Ihr zum ersten Mal Zoom benutzt, müsst ihr den Zoom Klienten einmalig herunterladen und installieren. Danach könnt ihr ohne weiteren Aufwand durch einen Klick direkt zu allen Vorlesungen gelangen.

Infos zur Vorlesungsreihe findet ihr auch auf unserem Telegram Channel: https://t.me/ColonialContinuities

*Die Veranstaltenden behalten sich vor Personen, die mit rassistischen oder rechspopulistischen Störungen auffallen, rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von dieser auszuschließen.*

COLONIAL CONTINUITIES: SPOTLIGHT ON…
Das Erbe des deutschen Kolonialismus lebt auch heute noch fort: Jüngste Debatten bezüglich der „Flüchtlingsfrage“, der Umgang mit sogenannter Raubkunst, das Erstarken nationalistischer Parteien, zeigen nicht den Kern, sondern symptomatische Facetten eines viel tiefer verwurzelten eurozentrischen Weltbildes, das aus einer Geschichte der Kolonisierung entspringt.
Wie ist die deutsche koloniale Geschichte einzuordnen? In welchen Formen lebt Sie in heutigen Strukturen fort? Wie kann eine erfolgreiche Dekolonisierung aussehen? Wie überwinden wir rassistische Denkmuster? Was können wir tun, um unseren Blick zu weiten und uns solidarisch mit verschiedenen globalen Kämpfen für soziale Gerechtigkeit zeigen?
Diese Fragen möchten wir als Teil unserer Ringvorlesung gemeinsam thematisieren. In sechs wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen sollen Themen des Kolonialismus, post- beziehungsweise neo-koloniale Strukturen und der ihnen inhärente Rassismus systematisch beleuchtet werden

Die Regionalgruppe der Zugvögel ist Teil des Vereins „Zugvögel – Grenzen überwinden e.V.“ (www.zugvoegel.org) welcher sich bundesweit für interkulturellen Austausch und globale Gerechtigkeit einsetzt und in diesem Zusammenhang ein Süd-Nord Freiwilligenprogramm organisiert. Leuphana African Students Organization ist ein Zusammenschluss verschiedenster Studierender aus Afrika, der Diaspora und Allies. Sinn ist das Community-building unter Studierenden mit afrikanischen Wurzeln. LASO engagiert sich darin, die afrikanischen (Austausch-)Studierenden bei einem erfolgreichen Studium, sowie bei der Integration in die deutsche Gesellschaft zu unterstützen. Darüber hinaus spielt vor allem die Förderung von gegenseitigem Verständnis und Austausch, Respekt und interkulturellen Kompetenzen zwischen der deutschen Gesellschaft und den afrikanischen Studierenden eine wichtige Rolle.

Details

Datum:
Mai 19
Zeit:
18:30 - 20:00
Veranstaltungskategorien:
,
Website:
https://www.facebook.com/events/2587035158290736/

Veranstalter

RG Lüneburg
E-Mail:
lueneburg@zugvoegel.org